Über mich

Hej, ich bin Eva. Kaffeeliebhaberin, Bücherwurm, Filmgeek und absolut introvertiert. 

Meine Introvertiertheit war einer der Gründe, warum ich mich vor einigen Jahren als Korrektorin, Texterin und Übersetzerin selbstständig gemacht habe. Alles fand online statt, ich musste niemanden treffen und die gesamte Kommunikation lief via E-Mail. Einfach traumhaft. Es gab nur einen Haken – ich wusste nicht, welche Preise ich verlangen sollte. Was war angemessen? Was würden Auftraggeber*innen für meine Arbeit bezahlen? Was nahmen die anderen in meiner Branche? Long story short – ich kam zu dem Ergebnis, dass es für den Anfang okay wäre, 10 Euro pro Stunde zu verlangen (rückblickend natürlich viel zu wenig). Schließlich hatte ich gerade erst gestartet und arbeitete von Zuhause aus, hatte also keine Kosten für ein Büro.

Viel mehr konnte ich auch nicht verlangen (dachte ich), denn ich hatte gesehen, dass gerade Übersetzungen teilweise für 5 Dollar pro 1000 Worte angefertigt wurden. Wenn ich mehr verlangen würde, würde mich doch keiner buchen.

Und so geschah es, dass das, was als Traumjob begann, schnell zum Albtraum wurde. Denn meine niedrigen Preise hatten entscheidende Nachteile. Zwar hatte ich viele Anfragen, doch die Kund*innen, die mich engagieren wollten, waren alles andere als Lieblingskund*innen. Sie versuchten mich herunterzuhandeln oder verlangten Zusatzleistungen, für die sie aber nicht bereit waren, zu zahlen. Ich verdiente wenig, arbeitete dafür aber wie eine Verrückte. Oft sogar abends und am Wochenende, was bedeutete, dass mein Mann und unsere Töchter viel zu kurz kamen. Von mir selbst ganz zu schweigen.

Ich war kurz davor, alles an den Nagel zu hängen, bis ich auf die glorreiche Idee kam, meine Preise zu erhöhen. Das machte mir große Angst, denn ich fürchtete, dass die Kund*innen ausbleiben würden, wenn ich zu teuer werden würde. Und tatsächlich – die Menschen, die mich zuvor engagiert hatten, buchten nicht mehr bei mir. Dafür kamen neue Auftraggeber*innen. Und zwar solche, mit denen die Arbeit viel mehr Spaß machte, weil sie meine Arbeit zu schätzen wussten. Und je höher mein Stundensatz wurde, desto angenehmer wurden auch meine Kund*innen. Die Arbeit machte mir wieder Freude und ich konnte für mehr Geld viel weniger arbeiten. Auf diese Weise hatte ich wieder Zeit für meine Familie und für mich selbst. 

Dieser Prozess geschah nicht über Nacht und erforderte viel inneres Wachstum. Ich musste alte Glaubenssätze überwinden, neue etablieren und sehr viel an meinem Money- und Business-Mindset arbeiten. Daneben durfte ich so vieles über Marketing, Preisstrategie und Verkaufspsychologie lernen. Das alles hat sich gelohnt, denn ich konnte aus einer frustrierenden Selbstständigkeit, die mich fast aufgefressen hätte, ein florierendes Business machen, das mir ermöglichte, mein Leben genauso zu leben, wie ich es wollte. 

Heute zeige ich Freelancerinnen und Soloselbstständigen wie dir, wie du deine Geldblockaden löst und mit den richtigen Preisen deine Lieblingskund*innen anziehst. Damit du mit weniger Arbeit mehr verdienst und dein Business das Leben unterstützt, das du wirklich führen willst.