Was es wirklich braucht, um ein profitables Online-Business aufzubauen

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen – wenn du keinen Umsatz machst, hast du kein Business, sondern ein Hobby. 

Ja, diese Aussage kann weh tun. Denn du arbeitest so viel, bist wirklich mit Leidenschaft dabei und deine Gedanken drehen sich quasi um nichts anderes. 

Alles was dir noch fehlt, ist die richtige Kundin. Aber die lässt auf sich warten. Dabei likest, kommentierst und postest du doch schon so viel. 

Du gibst so viel Mehrwert raus, dass du bald nichts mehr hast, wofür deine Kundinnen bezahlen könnten. Umsatz machst du damit aber nicht.

Achtung, jetzt lasse ich noch eine Truth-Bomb platzen:

Online-Business (eigentlich jedes Business) funktioniert so nicht. 

Wenn du so weiter machst wie bisher, wirst du in einem Jahr noch keine Kundin haben. 

In diesem Artikel findest du fünf Dinge, die du brauchst, um mit deinem Online-Business endlich Umsatz zu machen.

  1. Du brauchst ein Produkt


Das klingt selbstverständlich, doch bei vielen Selbstständigen suchte ich vergebens nach einem Angebot, das ich kaufen könnte. 

Oder aber das Produkt war so versteckt, dass es kaum zu finden war. 

Für diesen Artikel habe ich 50 Webseiten und Social-Media-Accounts ausgewählter Followerinnen besucht und bei rund der Hälfte genau das gefunden – nämlich nichts. 

Bis heute weiß ich bei vielen nicht, wie ich mit ihnen zusammenarbeiten könnte. 

Es muss absolut klar sein, was es bei dir zu kaufen gibt. Und es muss easy sein, sich zumindest für ein Erstgespräch einzutragen. 

Bietest du ein 1:1-Coaching an? Gibt es bei dir ein eBook, Social-Media-Vorlagen oder ein Content-Bundle für Instagram? 

Stoße deine potenzielle Kundin mit der Nase drauf.

  1. Du brauchst Kundinnen


Nein, Follower*innen und potenzielle Kund*innen sind nicht dasselbe. 

Du kannst Hunderte Follower*innen haben, aber keine hat Interesse an deinem Angebot. Das ist meist dann der Fall, wenn deine Follower*innen hauptsächlich aus Kolleg*innen und Freud*innen bestehen. 

Was du brauchst, sind potenzielle Kund*innen aus deiner Zielgruppe. 

Dafür ist es notwendig, in deiner Kommunikation die Personen anzusprechen, mit denen du arbeiten möchtest. 

Welche Probleme haben sie? Wo stecken sie gerade fest? Welche Worte nutzen sie, um ihr Problem zu beschreiben (Hinweis: Sie nutzen möglicherweise keine Fachbegriffe). 

Wenn dein Angebot sich also an hochsensible Scannerpersönlichkeiten richtet, diese Personen aber weder den Begriff „hochsensibel“ noch „Scannerpersönlichkeit“ kennen, dann hast du schlechte Karten. 

Denn du erreichst mit diesen Begriffen vielleicht deine Kolleginnen, die den Fachjargon kennen, aber nicht deine Zielgruppe, die sich ganz anders ausdrückt. 

Lerne die Sprache, Herausforderungen und Gefühle deiner Zielgruppe kennen und nutze sie für deine Kommunikation.

  1. Du darfst verkaufen


Ja, ich weiß, für viele Selbstständige fühlt es sich super unangenehm an, zu verkaufen. 

Doch wenn du aus deinem Hobby ein Business machen willst, führt kein Weg am Verkaufen vorbei. 

Sieh es doch einmal so: Da draußen gibt es eine Person, die genau deine Hilfe braucht. Wenn du ihr dein Angebot nicht verkaufst, verwehrst du ihr genau die Unterstützung, die sie gerade braucht. 

Verkaufen hat nichts damit zu tun, jemandem etwas aufzuschwatzen, das er oder sie nicht braucht. 

Es geht darum, jemandem beim Bewältigen einer Herausforderung zu helfen. Unter Umständen veränderst du damit ihr Leben. 

Und das ist es doch wirklich wert, aus deiner Komfortzone herauszutreten.

  1. Setze den Fokus auf Tätigkeiten, die dir Umsatz bringen


Schluss mit dem stundenlangen Liken und Posten auf Instagram, herumbasteln an deiner Website und dem x-ten Verändern deines Brandings. 

Nichts davon bringt dir Umsatz. Klar brauchst du einen Kanal wie LinkedIn, Instagram oder Facebook, um Reichweite zu generieren und mit deinen potenziellen Kundinnen zu interagieren – doch damit übertreiben solltest du es nicht. 

Eine Stunde pro Tag zu investieren ist fein – alles darüber hinaus hält dich von deinem Kerngeschäft ab. 

Abgesehen von den berühmt-berüchtigten Mehrwertposts solltest du über dein Angebot sprechen.

Welches Problem löst es? Wie fühlt sich deine Kundin jetzt und wie, nachdem sie mit dir gearbeitet hat.

 Zeige die Transformation. Zeige deine Testimonials. Du hast noch keine? 

Der schnellste Weg zu einem Testimonial sind Testkundinnen, die dein Angebot gratis testen dürfen. 

Hier reichen zwei bis drei. Übertreib es damit nicht, denn du willst ja Umsatz machen und nicht umsonst arbeiten.

  1. Glaube an dich selbst


Das ist vielleicht der wichtigste Punkt – denn alles andere hängt davon ab, dass du an dich und deine Idee glaubst. 

Bedeutet das, dass du völlig frei von Zweifeln sein musst? Nein, ganz sicher nicht. Ich kenne keine Unternehmerin (mich eingeschlossen) die nicht hin und wieder an sich zweifelt. 

Was sie aber alle gemeinsam haben, ist, dass sie den Zweifeln keinen Raum geben und sich vergegenwärtigen, was sie alles schon geschafft haben. 

Ich persönlich habe vor dem Launch jedes neuen Produkts riesigen Schiss, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, wo alle herausfinden, dass ich eigentlich keine Ahnung habe, wovon ich spreche. 

Impostor Sydrome lässt grüßen. Natürlich ist das Quatsch. Die Frauen, denen ich helfen konnte, beweisen das Gegenteil. 

Und trotzdem ist diese leise Stimme da. Doch diese Stimme lasse ich nicht die Oberhand gewinnen. 

Sie darf sich in die dunkle Ecke stellen, zusammen mit der Frage, was andere über mich denken und der Unsicherheit wegen meiner schiefen Zähne.

Niemand ist perfekt und Unsicherheiten sind normal. Doch du darfst – nein, du musst – trotzdem an dich und dein Angebot glauben. 

Du bist gut genug. Und du wirst immer besser.

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